Presse über uns FAZ vom 27.3.2000 Hans Wielens Seine offizielle Verabschiedung im
Gebäude der Muttergesellschaft hat zu ihm gepasst: Am Bankenplatz Frankfurt wird bei
solchen Anlässen gewöhnlich weder ein eigens für Flöte komponiertes Werk mit dem Titel
"Zen-Melodies" erstaufgeführt, noch hält in der Person von Hans Küng ein
Professor der Theologie eine Festrede über "Globalisierung erfordert ein globales
Ethos". Doch bei der Verabschiedung von Hans Wielens, bislang Vorstandsvorsitzender
der Deutsche Bank Das Bankgeschäft kennt er seit seiner Lehrzeit bei der Spar- und Darlehnskasse in seinem Geburtsort. Er hat dann das Abitur nachgeholt, Betriebswirtschaftslehre in Innsbruck, Berlin und Münster studiert und promoviert. Er ist Ende der sechziger Jahre, als er in die Geschäftsleitung der Landesbausparkasse Münster berufen wurde, zum Bausparwesen gestoßen, das dann seine ganze Begeisterungsfähigkeit geweckt hat. Erfahrungen in anderen Finanzsparten hatte er zuvor in verschiedenen Kreditinstituten und später, Anfang der achtziger Jahre, als Sanierer der Deutschen Anlagen Leasing sammeln können. Als die Deutsche Bank 1987 die Eröffnung einer eigenen Bausparkasse bekannt gab, gehörte Wielens, damals schon Honorarprofessor der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, dem Vorstand des neuen Instituts an. Der Vorstandsvorsitz wurde ihm 1991 übertragen. Im Ruhestand will sich Wielens für die Gründung einer Europäischen Zen-Akademie für Führungskräfte einsetzen.
|