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WISU Auch Business Schools müssen sich Neues einfallen lassen, 
Oktober 2005, S 1170-1172

In dem umfangreichen Artikel wird u.a. folgendes ausgeführt: "Ändern sich die Anforderungen in der Wirtschaft, müssen die Business Schools umgehend darauf reagieren… Ganz kreative B-Schools lösen sogar neue Entwicklungen in der Business-Welt aus….

Als dann die Bilanzskandale bei WorldCom, Enron, Tyco und vielen anderen Unternehmen die Business-Welt erschütterten und das Vertrauen der Aktienanleger vollends in den Keller schickten, war plötzlich Business Ethics als neues Modefach angesagt. Viele B-School-Professoren waren regelrecht entsetzt, dass ihr Zöglinge bei den Betrügereien oft an vorderster Front mit dabei waren. Selbst die Harvard Business School, nicht nur Ausbildungsstätte von George w. Busch, sondern auch von Ex-Enron-CEO Jeff Skilling, dem nun lebenslänglich droht, blieb davon nicht verschont.

Eine B-School nahm sogar Gefängnisbesuche ins Curriculum auf. Die Studenten sollen sich in Gesprächen mit verurteilten Managern überzeugen, dass sich Verbrechen nicht lohnen. Während mancher Kritiker die Ethik-Kurse für Gedöns hält, sind andere der Meinung, dass sie ein notwendiges Korrektiv in einer of überbordenden kapitalistischen Gesellschaft sind, in der Shareholder-Value und exzessive Profitmaximierung dafür sorgen, dass jeder nur noch seinen eigenen Vorteil im Auge hat. Zumindest ist tröstlich, dass an führendden Kaderschmieden … nun verstärkt über ethische Fragen nachgedacht wird.

Überhaupt rücken Themen wie Social Responsibility, Corporate Citizenship oder Corporate Governance, Environment Responsibility und Stakeholder Approach in vielen Business Schools immer mehr in den Vordergrund…..

Einige Business Schools brachte das auf die Idee, dass man doch eigentlich nicht Manager, sonder künftige Leader ausbildet…. Allerdings bleibt die Frage, ob man jemanden tatsächlich zum Leader machen kann, oder ob dies nicht entscheidend von der Persönlichkeit abhängt…"

 

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