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WIE: "Werden die Konzerne die Welt retten?" Ausgabe 4 / 2005

Die seit einiger Zeit auch auf Deutsch erscheinende amerikanische Zeitschrift "What is Enlightenment" befasst sich in der Ausgabe mit dem Thema Wirtschaft und authentische Führung.

WIE: "Werden die Konzerne die Welt retten?" Ausgabe 4 / 2005

Die Zeitschrift kann mit erstaunlich vielen ermutigenden Geschichten aufwarten, wie sich Persönlichkeiten aus der Wirtschaft für ein ganzheitlich orientiertes Denken und Handeln einsetzen. Einige Aussagen:

Walter Robb, Ko-Präsident von Whole Foods Market, Inc.: "Unsere stärkste Waffe im Wettbewerb ist unsere Unternehmenskultur: Sie beruht auf den Prinzipien des Miteinbeziehens, der Selbstverantwortung und der gemeinsamen Gestaltung der Zukunft."

Debra L. Dunn, Vizepräsidentin Hewlett-Packard Company: "Obwohl börsennotierte Unternehmen nie außer Acht lassen dürfen, dass ihre Aktionäre finanzielle Gewinne erwarten, werden alle jene, die das noch immer für ihre einzige Aufgabe ansehen, ein böses Erwachen erleben."

Mats Lederhausen, Geschäftsführender Direktor von McDonald’s Ventures: "Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass es eine neue Form des Kapitalismus geben wird. Immer mehr Geschäftsinteressenten (Kunden, Angestellte, Aktionäre und die Gesellschaft im Ganzen) wollen, dass ihre Unternehmen im Denken, Handeln und Fühlen einem größeren Zusammenhang verbunden sind. Das ist Spiritualität in Aktion. Das ist es, worum es mir geht."

Dr. Joachim Galuska, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer der Heiligenfeld-Kliniken: "Unternehmerisches Handeln kann auch Ausdruck der menschlichen Lebendigkeit sein, sie fördern und weiterentwickeln. Ein spiritueller Unternehmer gestaltet etwas aus der tiefen, inneren Überzeugung heraus, dass es der Menschheit dient."

Tex Gumming, Präsident von Unilever Bestfoods Asia: "Durchschnittliche Führungskräfte kümmern sich um sich selbst und um ihre Familien. Gute Führungskräfte kümmern sich um sich selbst, um ihre Familien und um einige Menschen in ihrer Gemeinde. Hervorragende Führungskräfte – und hervorragende Unternehmen – kümmern sich nicht nur darum, sondern wollen die Welt … in einem besseren Zustand verlassen als sie sie vorgefunden haben."

Dr. Hans Wielens, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bank Bauspar AG i.R.: "Mit dem dominierenden Führungsstil erreichen wir die Menschen nicht mehr. Selbstverständlich muss ein Unternehmen gute Gewinne machen, aber um nachhaltig unternehmerische Exzellenz zu erzielen, müssen wir die Menschen in ihrem Innersten erreichen. Nur wenn sie begreifen, worin der Sinn ihrer Arbeit liegt, sind sie bereit, sich mit ihrer ganzen Fähigkeit voll einzubringen und ihre inneren Kräfte zu aktivieren. Die Führung der Zukunft wird ein Bewusstseinsmanagement sein, ein authentischer und integraler Führungsstil, der aus drei Bausteinen besteht: Selbstmanagement, Beziehungsmanagement und effektiver Umgang mit Systemen."

 

 

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