PresseInfo


Personalpolitik: Spiritualität fördert Gesundheit und Kreativität
Neue Chancen für Führungskräfte durch Beachtung spiritueller Aspekte

Die Personalführung erhält wichtige Denkanstöße zur Überprüfung der bisher einseitig rational ausgerichteten Personalpolitik aufgrund von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Wirkungsweise der Spiritualität. Durch Beachtung spiritueller Aspekte lassen sich die Kreativität, die psychische Gesundheit, die Führungsfähigkeit und der innere Kompass für kluge Entscheidungen wesentlich verbessern. Auf diese Zusammenhänge will ein Symposium aufmerksam machen, das von der Europäischen Zen-Akademie für Führungskräfte am 5. Dez. 2000 in Frankfurt a.M. ausgerichtet wird. Nach Information des Leiters der Zen-Akademie, Prof. Dr. Hans Wielens (früher Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank Bauspar AG), werden auf dem Symposium führende Experten über die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis berichten.

Schon seit Jahren klagen Ärzte und Psychotherapeuten über die alarmierende Zunahme der Zahl von Führungskräften, die unter diffusen Ängsten, unter psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen leiden. Viele Führungskräfte fühlen sich überfordert, klagen über mangelnde Konzentrationsfähigkeit, können sich nicht mehr entspannen, ihren Denkapparat nicht mehr abschalten und klagen über Schlaflosigkeit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist warnend darauf hin, dass in 20 Jahren diese Zusammenhänge die wichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit sein wird (nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass Krankheit kein ausschließlich körperliches Phänomen ist, sondern eng mit psychischen und mentalen Denkmustern in Zusammenhang steht.

Die Schwierigkeit für Führungskräfte in solchen Situationen besteht vor allem darin, dass Sie über ihre Ängste und Depressionen nicht offen sprechen können, weil sie glauben, sich dadurch schon als Manager zu disqualifizieren. Um so wichtiger ist es, dass die Personalvorstände, Personalleiter und Personalentwickler sensibler werden für diese Zusammenhänge und ihre Personalpolitik auf Effizienz bezüglich der psychischen Gesunderhaltung ihrer Führungskräfte überprüfen. Noch wichtiger ist, dass die Führungskräfte selbst stärker auf ihre spirituellen Bedürfnisse achten und diese nicht dauerhaft unterdrücken und der Arbeitsdisziplin unterwerfen, damit sie sich nicht weiter ständig überfordern, die Signale der Seele und des Körpers nicht ernst nehmen und dadurch ihre innere Substanz immer mehr aufbrauchen. Erschreckend ist die Bilanz, wenn man vergleicht, was ein Manager für seine körperliche Hygiene im Vergleich zu seiner seelischen Hygiene tut. Das rächt sich meist bitter, weil eine ständige Überforderung zu nachlassender Kreativität und Entscheidungsfähigkeit führt. Eine wirkungsvolle Methode, die innere Balance wieder zu finden ist die Meditation. Baldur Kirchner weist auf folgenden Zusammenhang hin: " Das gegenstandslose Meditieren ermöglicht eine deutlichere Konfrontation mit der eigenen inneren Welt. Für Führungskräfte ist das ebenso notwendig, wie das Zuhören oder Argumentieren zu lernen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur derjenige, der sich in seiner Persönlichkeit verändert, auch sein Handeln dauerhaft ändern kann. Das konventionelle Managertraining konditioniert nur Verhalten. Deshalb ist es wirkungslos. Führungskräfte, die meditieren, bekommen Kontakt zu ihrer Intuition. Sie werden innovativer. Der kontemplierende Mensch fühlt sich plötzlich mit dem Ganzen – auch mit seinen Mitmenschen – auf eine völlig neue Weise verbunden. Im Laufe eines solchen Prozesses verändern viele Chefs - fast automatisch – ihren Führungsstil, lassen sich ganz anders auf Beziehungen ein und gewinnen eine vorher nie gekannte authentische soziale Kompetenz." Die Fachjournalistin Brigitta Lentz kommt zu dem Ergebnis: "Zunehmend mehr Leistungsmenschen fühlen sich von Meditation angesprochen. Das Interesse kommt nicht von ungefähr. Die Anforderungen sind hoch wie nie – fachlich wie persönlich. Gesund und leistungsfähig sollen Führungskräfte sein, offen und flexibel, charismatisch und durchsetzungsstark. Die gewünschten Qualitäten für den Spitzenjob wechseln so schnell wie die Mode. Wer sich ständig nach wechselnden äußeren Messlatten verbiegen will, schwächt und verliert den Kontakt zu sich selber."

Die Presseinfo kann frei verwendet werden. Ein Belegexemplar wird erbeten.

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